Werden auch Sie Teil der weltweiten Gebetskette rund um den Freitag, 4. März 2022. Die Gebete, Lieder und Texte haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt.

Werden auch Sie Teil der weltweiten Gebetskette rund um den Freitag, 4. März 2022. Die Gebete, Lieder und Texte haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt.

Bild: Weltgebetstag der Frauen

Weltgebetstag

„Zukunftsplan: Hoffnung“

Am 4. März 2022 wird der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Gleich drei Schwerpunktländerländer stehen in diesem Jahr im Fokus des Weltgebetstags: England, Wales und Nordirland.

Im Rahmen der internationalen WGT-Konferenz 2017 in Brasilien wurden England, Wales und Nordirland – kurz „EWNI“ – für 2022 ausgewählt. Die Liturgie sowie die Ländermaterialien haben 33 Frauen zwischen 23 und 84 Jahren – mit ihren unterschiedlichen Konfessionen, Ethnien und Berufen – entwickelt: eine echte Herausforderung! Die Vorsitzende des WGT-Komitees aus England, Wales und Nordirland, Elizabeth Burroughs, schreibt dazu: „Wie erklären Sie mit wenigen Worten, dass Großbritannien nicht England ist, dass die Republik Irland nicht im Vereinigten Königreich liegt, Nordirland aber schon, und dass Schottland im Vereinigten Königreich liegt, aber nicht zu diesem Nationalkomitee gehört? Und das ist nur der Anfang…“

In diesem Video erzählt Natalie ihre Geschichte der Hoffnung.

Auf den Britischen Inseln haben sich viele Menschen niedergelassen, nachdem sie aus ihrer Heimat geflohen sind und ihre Kultur zurücklassen mussten. Und auch im Land des Wohlstands gibt es Menschen, die arm sind. Inmitten der dichtbevölkerten Städte sind viele einsam. In der Gottesdienstordnung hören wie Geschichten Frauen, die sich aus unterschiedlichen Gründen ausgeschlossen fühlen. Aber auch trotz des Brexit und der Britischen Mutante in der Corona-Pandemie, trotz der neu aufgeflammten Gewalt in Nordirland, trotz des Klimawandels, der auch der wunderbaren Natur in Wales zusetzt: Die Schreiberinnen haben die Hoffnung ins Zentrum des Gottesdienstes gestellt! Der Bibeltext Jeremia 29,1-14 wirkt wie ein Brief Gottes aus der Zukunft, der uns sagt: Lasst uns die Hoffnung GROß denken!

Weltgebetstag 2022

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden uns die Frauen aus England, Wales und Nordirland ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache.

Einen kurzen Überblick erhalten Sie in dem Länderflyer.

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„Wenn ich auf die Hoffnung baue, dann gibt es plötzlich ungeahnte Möglichkeiten, Türen tun sich auf und ich kann mich befreien von dem, was ohnehin längst auf der Strecke geblieben ist.

Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden und euch aus allen Nationen und von allen Orten sammeln (Jeremia 29,14) – das ist die Zusage Gottes am WGT: Über alle Grenzen hinweg kommen wir zusammen, feiern das Leben, bauen am Frieden, bringen unsere Kreativität und Kraft und unsere Gaben, um unsere Hoffnung und die Verheißung Gottes dingfest zu machen“, so Dr. Irene Tokarski, die theologische Referentin und Geschäftsführerin des Weltgebetstags der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Hoffnung gibt uns: ob vor Ort in der Kirchengemeinde, ob Online, vor dem Fernseher, ob bei einer Open-Air-Andacht oder einem Stationen-Weg, der Weltgebetstag 2022 findet statt! Wie im Jahr 2021 trotzen die engagierten Weltgebetstagsgruppen vor Ort den Widrigkeiten der Corona-Pandemie und entwickeln kreative Ideen, gesund und sicher miteinander zu beten. Anregungen finden Sie unter: Weltgebtstag in Vielfalt.

20.01.2022
WdF

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